20180615 Berlin

Was ist Identität? Was beeinflusst, wie wir uns und wie andere uns sehen? Und was hat das Ganze mit Geschichte zu tun? Diese und einige weitere Fragen bearbeiteten die beiden Schülerinnen Lea Barckhan und Marisa Veit (EF) zusammen mit 23 deutschen und 25 britischen Schülern an einem Wochenende in Berlin auf dem deutsch-britischen Jugendseminar ,,Finding our Place in History/Auf der Suche nach Geschichte".

Das Seminar wurde inspiriert von dem britischen Autor Thomas Harding und seinem Buch ,,House by the lake", welches die Geschichte eines Ferienhauses, unter dem Namen ,,Alexander Haus", außerhalb Berlin und seiner verschiedenen Besitzer im Laufe der deutschen Geschichte erzählt. Von ihren Erfahrungen berichtet Marisa Veit (EF):

Am Freitag, dem ersten Juni, kamen die beiden Schülerinnen gespannt am Berliner Hauptbahnhof an, wo sie sich bereits mit weiteren deutschen Teilnehmern trafen und ins Gespräch kamen. Schließlich ging es unter der Projektleitung dann zum Bus und auf zur Jugendherberge direkt am Wannsee. Nachdem alle Betten bezogen und die auch britischen Mitbewohner kenngelernt wurden, gab es erst einmal eine Willkommensrunde, und sehr zur Freude der Teilnehmer ein leckeres Abendessen. Bevor aber tatsächlich gegessen wurde sprach Angela Harding, Tante des Autors Thomas Harding, den jüdischen Segen, den Schabbat und erklärte seine Bedeutung und einzelne Schritte.

Nach der Stärkung gab es dann noch einen kurzen Workshop mit Sprachaktivität, und danach hatten die Teilnehmer ein wenig Zeit für sich. Viele entschieden sich trotz des strömenden Regens an den See zu gehen, wo dann auch schnell viele Bekanntschaften zwischen den deutschen und britischen Schülern geschlossen wurden.

Am nächsten Tag ging es nach Frühstück und kurzer Einführung direkt auf nach Groß Glienicke zu dem Ferienhaus, über das alle schon so viel gelesen hatten.  Dort standen eine Tour des Hauses und Grundstücks, sowie ein weiterer sehr interessanter Workshop an, in dem es vor allem um Identität ging, aber auch darum, wie Deutsche und Briten sich gegenüber ihrer Geschichte verhalten. Die Themen des Workshops basierten natürlich alle auf Erfahrungen der Menschen, die in dem Alexander Haus lebten. Nach ein paar sehr angeregten Diskussionen und der Erkundungstour des Grundstücks, die die Arbeit von Historikern demonstrierte, saßen die Schüler dann wieder im Bus auf dem Weg nach Berlin. Dort gab es dann eine Führung durch das DDR Museum, und schließlich durften alle alleine Berlin erkunden, ob Fernsehturm oder Brandenburger Tor. Dabei mischten sich die Gruppen teils wieder neu, so dass auch neue Freundschaften geschlossen wurden. Nach einer Stadttour der gesamten Gruppe ging es am Ende des anstrengenden Tages wieder zurück zur Jugendherberge, wo nach einem gemeinsamen Abendessen die Ergebnisse und Eindrücke aller gesammelt wurden und schließlich der Tag gemeinsam am See mit viel Gelächter und Gesprächen über kulturelle Unterschiede ausklang.

Am nächsten Morgen fanden Reflektionen und Workshops statt, bei denen der britische Botschafter der Gruppe einen Besuch abstattete und erklärte, warum Seminare wie diese nicht nur wichtig für das Erinnern an Geschichte, sondern auch für eine gemeinsame Zukunft zwischen Deutschland und Großbritannien sind. Zudem wurden die Vorbereitungsarbeiten aller Teilnehmer ausgestellt, und es gab natürlich auch eine Fazit Runde, in der alle ihre Meinungen, Eindrücke, Gedanken und Pläne für kommende Projekte mitteilen konnten. Und dann kam der Abschied. Da alle zu verschiedenen Zeiten zum Hauptbahnhof und Flughafen mussten, wurde noch ein schnelles Gruppenfoto gemacht, bevor alle ihres Weges gingen.

Alles in allem war das Seminar wirklich sehr erfolgreich. Mit Respekt, Dialog und jeder Menge Spaß konnten alle Teilnehmer etwas Neues lernen und neue, internationale Freundschaften schließen.

W I C H T I G

IServ am Pascal-Gymnasium

Es ist soweit: Das pädagogische Netz am Pascal-Gymnasium wurde durch die Citeq erneuert. Dabei wurde nicht nur die Hardware, sondern auch die Software in der Schule ausgetauscht. Das System, das dann auf allen pädagogischen Computern installiert wird, nennt sich IServ.

WICHTIG: Die Vertretungspläne sind nur noch über IServ einsehbar! Entweder über die APP oder unter https://pascal.ms.de.

Weiterlesen ...

EMail-Kommunikation mit dem Pascal-Gymnasium

Liebe Eltern, hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, dass das Pascal-Gymnasium seit dem 2. Halbjahr des Schuljahres 2017/18 Elterninformationen, die nicht aus rechtlichen Gründen auf dem Postweg verschickt werden müssen, per Email versendet. Dazu gab es bereits einen Elternbrief, wir haben für Sie aber auch eine Möglichkeit eingerichtet, online Ihre Daten in diesem Formular anzugeben und somit Ihr Einverständnis zu erklären, dass wir Ihre Emaildresse für das Versenden dieser Elterninformationen nutzen dürfen.